Die Csárdásfürstin

Vom 13. bis 23. August 2026 auf der Waldbühne Heldritt.


Vor mehr als einem Jahrhundert wurde Die Csárdásfürstin  von Emmerich Kalman, Leo Stein und Bela Jenbach aus der Taufe gehoben. Seitdem sind die „Mädis vom Chantant“ oder „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ von den Operettenbühnen der Welt nicht mehr wegzudenken.


Auch die Sommeroperette Heldritt wird sich 2026 zu Herzen nehmen: „Joj, Mamam, Bruderherz, ich kauf mir die Welt“! Die Liebesgeschichte zwischen Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin von Lippert Weylersheim zeigt uns, dass sich Standesunterschiede in den letzten 100 Jahren mitnichten aufgelöst haben - man denke nur an Harry und Meghan.


Also, wie so oft: es geht um nichts weniger als „die Liebe, die dumme Liebe“. Erleben sie Bekanntes und Neues auf der Waldbühne Heldritt, wo Burlesque und Streichquartett aufeinanderstossen, Bühne und Adel, unten und oben. Aber was wäre die Operette, wenn es nicht ein Happy End gäbe, denn schließlich wollen wir doch alle nur das Eine: „Tanzen möcht ich, jauchzen möcht ich, in die Welt es schrei‘n“!


Wir freuen uns auf Sie!

Besetzung


Leading Team


Regie: Rita-Lucia Schneider

Musikalische Leitung: Manuel Grund

Choreographie: Michael Zallinger

Bühnenbild: Elke Schlottermüller

Kostümbild: Kathrin Younes

Bühnenbau: Friedhelm Wölfert

Regieassistenz: Dominique Dietel

Chorleitung: Stefan Meier

Korrepetition: Gio Abuladze, Katharina Pfretzschner

Chor und Orchester der Sommeroperette Heldritt

Angelika Brander

Sopran

als Sylva Varescu

  • Über Angelika Brandner

    Die Sopranistin Angelika Brandner studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien, bevor sie ihre gesangliche Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz absolvierte. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Robert Holl, Marijana Lipovšek, Angelika Kirchschlager, Wolfgang Dosch und Barbara Bonney und war Stipendiatin der Stadt Graz für die Sommerakademie des American Institute of Musical Studies sowie bei den Bayreuther Festspielen. Auf der Bühne war sie u.a. als Concepción in Ravels “L’heure espagnole”, als 1. Dame in Mozarts “Die Zauberflöte”, als Louise in Lortzings “Die Opernprobe” sowie als Mrs. Grose in Brittens “The Turn of the Screw” zu erleben. Konzert- und Operettenauftritte führten sie in den gesamten deutschsprachigen Raum. Zu ihren jüngsten Engagements zählen internationale Konzerttourneen, darunter die Salute to Vienna New Year’s Concerts in den USA. Vor kurzem war die Sopranistin im Stadttheater Bad Hall in Oberösterreich als Lisa in Franz Lehárs Operette “Das Land des Lächelns” zu erleben. 

Eugene Amesmann

Tenor

als Edwin, ein Fürstensohn

  • Über Eugene Amesmann

    Eugene Amesmann, in Tirol geboren und in Wien aufgewachsen, zählt zu den vielseitigen Tenören seiner Generation. Nach frühen musikalischen Erfahrungen führten ihn erste Engagements ans Eduard-von-Winterstein-Theater und anschließend ans Stadttheater Baden, wo er u. a. als Graf in Wiener Blut und als Franz Schubert im „Dreimäderlhaus“ überzeugte.


    Ein wichtiger Karrierehöhepunkt war seine Zeit im Ensemble der Wiener Volksoper. Weitere Engagements führten ihn zu Festivals in Deutschland und Österreich, darunter Bad Hall und Bad Ischl, wo er zentrale Operettenpartien wie den Zarewitsch, Adam in „Der Vogelhändler“, Sou Chong in „Das Land des Lächelns“ und Edwin in „Die Csárdaásfürstin“ sang.


    International war Amesmann u. a. als Don José („Carmen“) und Cavaradossi („Tosca“) auf Japan-Tourneen erfolgreich; weitere Rollen folgten als Pinkerton, Florestan und Alfredo. Zudem wirkte er als Juror bei Wettbewerben wie „Prima la Musica“.


    Neben Oper und Operette ist er ein gefragter Konzertsolist im In- und Ausland und stand auch im Schauspiel, etwa im Wiener Gloria Theater, auf der Bühne. 

    Eugene Amesmann vereint stimmliche Strahlkraft, Charakterdarstellung und Bühnenerfahrung – und bleibt auch künftig eine markante Stimme der österreichischen Musiklandschaft.

Paula Stöckelle
Sopran
als Komtesse Stasi

  • Über Paula Stöckele

    Die junge Wiener Sopranistin Paula Stöckelle steht seit Kindheitstagen auf der Bühne. Derzeit studiert sie Musikalisches Unterhaltungstheater an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). Zuvor genoss sie eine klassische Gesangsausbildung. Zahlreiche solistische Auftritte im Rahmen der Musikschule Wien führten sie ins Wiener Konzerthaus, Palais Liechtenstein und auf andere Bühnen.

    Währenddessen absolvierte sie eine fundierte Tanzausbildung und gewann damit einige Wettbewerbe. Bei der DanceStar Weltmeisterschaft ertanzte sie den ersten Platz im Duo Stepptanz. Sie belegte bei „Prima la Musica“ unter anderem den ersten Preis mit Auszeichnung in Sologesang.

    Bühnenerfahrung sammelte Paula Stöckelle im Burgtheater, Theater Akzent und TAG Theater. Bei den Herbsttagen Blindenmarkt spielte sie im Kindermusical „Pippi Langstrumpf“ die Rolle Herr Nielsson, in „Der Graf von Luxemburg“ war sie im Tanzensemble. Sie spielte im Next Liberty in Graz („NEINhorn“) und im MUKTheater Our House (Featured Ensemble) sowie „Closer Than Ever“ (Solistin). Zuletzt war sie im Ronacher bei der „TNG-Gala” sowie in der Stadthalle bei „Musicalstars singen LEVAY“ im Ensemble.


Michael Zallinger

Tenor

als Boni, Graf Káncsiánu

  • Über Michael Zallinger

    Michael Zallinger studierte Musical an der Performing Academy in Wien. Gegenwärtig arbeitet er mit Previn Moore (Gesang) und ist als Sänger und Pianist in der Veranstaltungs-/ Hochzeitsband „Annie´s Jukebox“ und bei „The Harps“ tätig, sowie seit 2022 Produktionsleiter der Pramtaler Sommeroperette.

    Engagements: Staatsoper Wien, Theater der Jugend Wien, Theater Akzent Wien, Coburger Sommeroperette, Festival junger Künstler Bayreuth, Herbsttage Blindenmarkt, Open-Air Schlossfestspiele Langenlois, Wachaufestspiele Weißenkirchen uvm.

    Rollen: u.a. Herr von Lips in „Der Zerissene“ (Johann Nestroy), Raoul de St. Brioche in „Die lustige Witwe“ (Franz Lehar), Italienischer Barkeeper in „Friedlind-eine Wagner“ (Claus J. Frankl), Quincey Morris in „Dracula“ (Frank Wildhorn), Eugen Rohnsdorff und Boni in „Die Csárdásfürstin“ (Emmerich Kálmán), Flori in „Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben (Kurt Wilhelm), Bacchus in „Orpheus in der Unterwelt“ (Jacques Offenbach), Benda in Der Schüler Gerber“ (Friedrich Torberg), Dr. Blind in „Die Fledermaus“ (Johann Strauss) und viele mehr.

    Im Sommer 2026 spielt Michael im Rahmen der Pramtaler Sommeroperette die Rolle des Freddy Eynsford-Hill in dem Musical „My Fair Lady“. Bei der Sommeroperette Heldritt war er bereits in der Rolle des Josef in der Operette „Wiener Blut“ (Johann Strauss), sowie als Dexter Haven in „High Society“ (Cole Porter) zu sehen.


Michael Mrosek

Bariton

als Feri von Kerekes

  • Über Michael Mrosek

    Der in Wilhelmshaven geborene Bariton Michael Mrosek erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin bei Professor Dietmar Hackel. Während dieser Zeit war er auch Mitglied der Meisterklasse für Liedinterpretation bei Prof. Dietrich Fischer-Dieskau. Später ließ er seine Stimme bei Alfred Muff, Ivan Konsulov und Michael Rhodes weiter ausbilden.

    Michael Mrosek war von 2001 bis 2009 Mitglied des Opernhauses Zürich; 2015 wechselte er ans Theater Koblenz, wo er sich viele Partien des dramatischen Baritonrepertoires erarbeitete. 2015 bis 2022 war er freiberuflich tätig. Gastengagements führten ihn unter anderem ans Staatstheater Saarbrücken, die Tiroler Festspiele Erl, das Beijing Music Festival, die Oper Köln, das Staatstheater Mainz, das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Komische Oper Berlin. 

    An diesen Theatern sang er Rollen wie Telramund („Lohengrin“), Holländer („Der Fliegende Holländer“), Scarpia („Tosca“), Rigoletto, die Bösewichte („Hoffmanns Erzählungen“) u.v.a.


    Ab der Spielzeit 2022/23 war Michael Mrosek Ensemblemitglied des Staatstheaters Braunschweig, wo er als dramatischer Bariton engagiert ist. Er sang dort bis jetzt Alberich („Rheingold“ und „Götterdämmerung“), Joseph de Rocher („Dead Man Walking“ 

    von J. Heggie) und Howard („Dog Days“ von David T. Little). Für seinen Gesang und seine intensive Rollengestaltung wird er vom Publikum als auch von der Presse gleichermaßen gefeiert.


Christian Engelhardt

Tenor

als Fürst von Lippert-Weylersheim -

  • Über Christian Engelnhardt

    Christian-Andreas Engelhardt wurde 1980 in Coburg geboren und studierte Gesang in Würzburg und Hannover. 2002 sang er in der Uraufführung des Musicals „Ponina“ von Udo Langer die Hauptpartie des Malers. 2004 gewann er den ersten Platz des Förderpreises der Stadt Coburg und gastierte in Terrence MacNallys „Meisterklasse“ am Stadttheater Bielefeld und dem Landestheater Coburg. 

    Weiterhin war er mit Oratorien wie Mendelssohns „Elias“ oder Händels „Theodora“ als Konzertsänger tätig. 

    Ee gehörte dem Ensemble des Theater Bremen an. Hier war er u. a. zu erleben als Jaquino in „Fidelio“, Egon von Wildenhagen in „Der Vetter aus Dingsda“, als Jakob Schmidt in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, als Max in Webers „Der Freischütz“, als Steuermann und Erik in „Der fliegende Holländer“, als Sixtus Beckmesser in Benedikt von Peters Inszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“, als Tambourmajor in „Wozzeck“, Gouverneur in Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“, Klingsor in „Parsifal“, der Titelpartie in Bernsteins „Candide“ sowie Sellem in „The Rake’s Progress“. 

    Auf der Waldbühne Heldritt gehört Engelhardt seit 1995 zum Inventar der Operette, zunächst der Coburger Sommeroperette, seit 2020 auch im Ensemble der Sommeroperette Heldritt.


Rita-Lucia Schneider

Mezzosopran

als Anhilte von Lippert-Weylersheim

  • Über Rita-Lucia Schneider

    Die vielseitige Mezzosopranistin Rita-Lucia Schneider startete ihre internationale Karriere an der Volksoper Wien als Anita in Philippe Arlauds Produktion der „West Side Story“. Seitdem verkörperte sie eine Vielzahl an Partien im gesamten deutschen Sprachraum, in Dänemark, Polen, Italien, Spanien, China, Japan und den USA. Ihr Repertoire reicht dabei von Barockmusik bis zu den großen Wagner-Partien.

    In den letzten Jahren erweiterte Rita-Lucia Schneider ihre künstlerische Tätigkeit in den Bereich Regie und inszenierte im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker im Sommer 2016 „Cosi fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart (in Zusammenarbeit mit Wolfgang Gratschmaier). 2017 folgte „Le Nozze di Figaro“ und 2018 stellte sie sich mit ihrer ersten eigenen Arbeit „La Clemenza di Tito“ vor. Im Sommer 2017 eröffnete KlangBad Hall sein neues Festival mit der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ (Offenbach) unter der Regie Gratschmaier/ Schneider. Ein Festival, dem sie im Sommer 2019 als Prinz Orlofsky in Johann Strauß‘ „Fledermaus“ treu geblieben ist. Nach einer hochgelobten Produktion der „Schönen Galathée“ (Franz von Suppé) und des „Salon Pitzelberger“ (Jaques Offenbach) bei der Sommeroperette Heldritt 2021 inszenierte sie ebenda 2022 „Die Drei von der Tankstelle“ und im Sommer 2023 „Im weißen Rössl“, wo sie selbst die Rössl-Wirtin verkörperte.


Rainer Möbus

Schauspieler

als Eugen Graf Rohnsdorf 

  • Über Rainer Möbus

    Unternehmer, Kommunalpolitiker und 

    Hobbykünstler. 


    Theater spielt er bereits seit seiner Schulzeit - die schon lange her ist - und gehört bereits seit vielen Jahren zum Ensemble des Heimatvereins an der Waldbühne Heldritt, wo man ihn zuletzt u.a. als Stadtrat Peter Struwe in „Der wahre Jakob“ in der Spielzeit 2022 und als Hausarzt in "Der eingebildete Kranke" in der Spielzeit 2025 erleben konnte.


    Bereits bei der Coburger Sommeroperette konnte man ihn u.a. in den Produktionen „Das Wirtshaus im Spessart“, „Der Vogelhändler“, „Kiss me Kate“ und „Die Zirkusprinzessin“ auf der Operettenbühne erleben. Als Professor Dr. Hinzelmann gab er in der Spielzeit 2023 sein Debut bei der neuen Sommeroperette Heldritt in "Im weißen Rössl" und war zuletzt zu sehen als Bitwoski, Botschafter aus Pontenegra in "Wiener Blut" 2025.


    https://www.rodacher-fluessiges-obst.de/ueber-uns.html